Historie

In Gerthe fliegen durch Anregung unseres Carl-Heinz Schulte die ersten Federbälle 1956 in der alten Turnhalle der Zeche Lothringen. Da das Federballspielen allen viel Spaß bereitet, wird ein neues Kind mit dem Namen “Badminton-Abteilung” in der kleinen Familie des TV Gerthe geboren. Trotz widriger Umstände in den Gründerjahren, Hallenknappheit sowie Sportgerätebeschaffung kann die Badminton-Abteilung in ihrer jetzt 55-jährigen Vereinsgeschichte sowohl zahlreiche sportliche Erfolge wie auch Misserfolge auf ihrem Konto verbuchen.



1958/59:
Erstmaige Meldung einer Seniorenmannschaft in den 1953 gegründeten Badminton-Landesverband NRW mit der Vereinsnummer 79.

Gespielt wird in derTurnhalle an der Hegelstraße. Vereinstmeiserschaften werden auch schon ausgetragen. Ingeborg Bittger siegt bei den Damen vor Ruth Witzke (Brauer).Bei den Herren gewinnt Friedhelm Brauer vor Heinz Sparka. Wilhelm Korell übernimmt jetzt die Abteilungsleitung.

1960:
1. Aufstieg in die Bezirksklasse Nord. Erkämpft werden diese Erfolge mit: Waltraut Boeck (Scholz), Wilma Niehmeyer und Ruth Witzke (Brauer) Man sieht, hier bahnen sich die ersten “Federball-Ehen” an. Die Herren spielen mit Dieter Landmann, Heinrich Urbanczyk, Friedhelm Brauer und Fritz Bittger. In diesem Jahr werden eine zweite Seniorenmannschaft und eine Jugendmann schaft gemeldet. Wahl unseres Dr. Herbert Leveringhaus in den Ehrenrat des Badminton - Landesverbandes NRW. Spielerische Erfolge: Aufstieg der 2. Mannschaft in die 1. Kreisklasse.

1961:
Erneuter Aufstieg der 1. Mannschaft in die damals zweithöchste Spielklasse Liga-Nord 2.

1961 und 1962:
Annegret Groke (heutige Paßmann) wird Jugendbezirksmeisterin.

1962:
Abstieg der 1. Mannschaft durch Weggang von Dieter Landmann. Dr. Herbert Leveringhaus löst Wilhelm Korell als Abteilungsleiter ab. In der Jugendmannschaft spielten folgende Spieler: Friedhelm Wiesmann, Klaus Best, Wolfgang Czayka, Werner Hoffmann sowie Annegret Groke (Paßmann) und Brigitte Lindemann qualifiziert sich durch die Meisterschaft im Bezirk Nord 2 für die Jugend-Landes-Mannschaftsmeisterschaft von NRW. Da Annegret aber an diesem Turnier nicht zur Verfügung steht, wird auf die Teilnahme verzichtet.

1964:
Beginn einer langen Freundschaft mit unseren Sportfreunden auf DEN HELDER . Diese wird sogar noch auf mehrere Abteilungen im TV Gerthe erweitert. Die 1. Mannschaft steigt in die Liga Nord auf.

1966:
Sollte wohl das erfolgreichste Jahr unserer Abteilung werden. Die 1. Mannschaft verpasst in Eschweiler im April den Aufstieg in die Oberliga . (damals höchste Spielklasse). Die Herren:Ulrich v. Schwedler,Wolfgang Säger, Heinrich Urbanczyk, Hans-Jürgen Richtsteiger, Heinz Sparka, Bernd Treichel, Klaus Steden. Die Damen:Heide Treichel, Waltraut Boeck, Helga Urbanczyk. Nach der Enttäuschung fällt die Mannschaft auseinander. Dr. Herbert Leveringhaus übergibt die Abteilung an Friedhelm Bauer. Astrid Behrendt wird Jugend-Bezirks-Meisterin. Die zum TV Gerthe gewechselten Brigitte Potthoff (Steden) wird dreifache Jugend-Landesmeisterin in NRW, Wechselt aber dann zum VfL Bochum (zu der Zeit schon in der Oberliga).



1967:
Ruth Brauer und Heide Treichel qualifizieren sich für die Deutschen Meister
schaften .

1968:
Astrid Behrendt erreicht das Endspiel im Mixed bei den Westdeutschen Landesmeisterschaften der Jugend. In den folgenden Jahren spielten 1. und 2. Mannschaft in der Bezirksliga bzw. Bezirksklasse.

1973:
Peter Pelepenko und Elke Willich werden bei den Senioren Bezirksmeister im Mixed.

1975:
Aufstieg in die Landesliga. Nach Abstieg und erneuten Aufstiegen geht 1978 der Fahrstuhl wieder in die Verbandsklasse. Hier sollte die 1. Mannschat bis 1980 verweilen. Friedhelm Brauer übergibt nach 12 Jahren die Abteilungsführung an Fritz Piplak. Durch den Hallenwechsel vom Rosenberg zum Schulzentrum wird auch erstmals eine Ausrichtung der Stadtmeisterschaften möglich.Erste Plätze belegten für den TV Gerthe im Herren - Einzel: Franziskus Sulistyo sowie Bernd Chojnatzki mit Sabine Jankowski im Mixed. Trotzdem ein Tiefpunkt der Abteilung: Rückzug der 1. und 2. Mannschaft um jeweils eine Klasse, Abstieg der 3. Mann - schaft in die C-Klasse, Auflösung der 4. Mannschaft. Friedhelm Brauer übernimmt wieder den Abteilungsvorsitz.

1985:
Die 1. Mannschaft steigt in die Bezirksklasse auf. Meldung einer 4. Mannschaft in die D-Klasse.

1987:
Da Friedhelm Brauer mittlerweile in Gelsenkirchen-Buer wohnt, übergibt er die Führung an Gerhard Fackler und Werner Hoffmann.

1988:
Bernd Chojnatzki und Peter Pelepenko werden Stadtmeister im Herren-Doppel. Petra Jonischkat (Röse) wird nach einer ganz knappen Drei-Satz-Niederlage im Damen-Einzel, sowie mit Ruth Brauer im Damen-Doppel zweifache Vize-Stadtmeisterin. Aufstieg der 1. Mannschaft in die Landesliga. Aber es folgt auch wieder der Abstieg.

1989:
Peter Kindler wird überraschend bei den Senioren Stadtmeister im Herren- Einzel.Bernd Chojnatzki übernimmt die Abteilungsführung (bis heute).

1990/91:
Durch die Trainingsbegeisterung bei Senioren wie Junioren werden für die Spielzeit 1990/91 zwei Jugendmannschaften und eine Schülermannschaft gemeldet. Um einem “Fahrstuhlschicksal” zu entgehen, übernimmt im Oktober 1990 der B-Trainer Klaus Hasselmann das Senioren- und Jugendtraining, das er anerkennender Weise trotz Anreise aus Velbert bis heute leitet.

1991:
35 Jahre Badminton im TVG wird im großem Rahmen im Katholischen Vereinshaus gefeiert. Eine Travestie-Show sorgt unter andem für viel Spass.

1992:
Der Badminton-Sport wird in Barcelona olympisch. Für die Gerther Badminton- Jugend sollen es die erfolgreichsten Stadtmeisterschaften der Vereinsgeschichte werden. Stefan Pochadzala, Andreas Schulze und Stefan Jonda, sowie Sandra Görke und Frauke Pieperbeck bei den Schülern Andre Eichhorn, Maike Sohn und Katinka Gehring holen von 10 möglichen Titeln sieben zum TV Gerthe. Bei den Senioren gelingt es Peter Kindler und Hildegard Stratekemper im Mixed.

1993:
Wieder ein Aufstieg! Die 1. Mannschaft steigt in die Landesliga auf. Bernd Chojnatzki und Peter Kindler werden Stadtmeister im Herren-Doppel. Peter Kindler
gewinnt abermals den Titel im Herren-Einzel.

1994:
Der Fahrstuhl geht für die 1. Mannschaft wieder nach unten. Um in der Saison 94/95 mit Peter Kindler, Matthias Joswig, Andreas Schulz, Dirk Blühgen sowie Petra Röse, Sabine Wiele und Ralf Stotzka wieder in die Langesliga aufzusteigen. Die 5. Mannschaft wird vom Spielbetrieb abgemeldet.

1997:
Der Abstieg der 1. Mannschaft aus der Langesliga in die Bezirksliga (bis 2005) kann nicht verhindert werden. Um eine gewisse Zugehörigkeit zur Abteilung zu entwickeln werden jetzt Vereinsfahrten für Männlein und Weiblein durchgeführt. Die erste Damen-Fahrt geht nach Stattgart (Musical Miss Saigon), die Herren fahren nach Züschen – zum “Wandern”. Unser 40-jähriges Abteilungsjubiläum wird im neu erbauten Vereinsheim mit einem Jahr Verspätung gefeiert.

1999:
Stadtmeister im Herren-Doppel werden Peter Kindler und Andreas Schulze. Leider macht sich der Weggang Jugendlicher dahingehend bemerkbar, dass immer weniger den Sprung zu den Senioren schaffen.



In der Saison 2001/02 können wir nur noch drei Senioren-Mannschaften zu den Verbands-Wettkämpfen melden.

2002:
Erneuter Versuch einer Jugendmannschaft mit Werner (Hoppi) Hoffmann. Nach nur zwei Jahren die Meisterschaft in der Jugend-Normalklasse. So steht er in der Tagespresse. Aus dieser Mannschaft bleiben nur Dennis Köhler und Sebastian Heimbold für die Senioren. Die anderen hängen schon jetzt ihren Schläger an den berühmten Nagel.

2005:
Nach langer Zeit wird mit Detlev Nejedli eine Schülermannschaft gemeldet, die dann unser neuer Junior-Trainer Dennis Köhler zur Meisterschaft 2007 führt.

2006:
Dennis Köhler richtet die erste Website für die Badminton-Abteilung ein. Leider steigt jetzt die 1. Mannschaft aus der Bezirksliga ab. In der Saison 2006/07 wird die Mannschaft freiwillig bis zur Kreisliga zurückgezogen. Unsere “Älteren Herren” Klaus Dieter Schettler und Michael Neste wollen aus gesundheitlichen Gründen in der 1. Mannschaft nur noch im Notfall aushelfen.



2007:
Dennis Köhler beginnt eine Ausbildung in Frankfurt und übergibt Jens und Daniel Wieskämper die Homepage. Beide spielen jetzt mit den aus der Jugend kommenden Stefan Suckut und Lisa Labenda in der neu gegründeten 2. Mannschaft.

Bei den Vereinsmeisterschaften erleidet unser “alter Kämpfer” Peter Kindler eine schwere Knieverletzung und fällt für den Beginn der Saison 2008/09 aus.
Unsere Jugendliche Kim Syllwasschy wird zu den Senioren hochgezogen. Durch die Verletzung von Peter Kindler wird für unsere Älteren Herren aus dem Notfall ein Dauerzustand. Somit geht mit den “Älteren Herren” und Jung-Senioren Kim Syllwasschy, Tim Leiding, Henrik Koehler, Neuzugangs Christian Eilebrecht und Sabine Wiele der Fahrstuhl wieder überraschend nach oben in die Bezirksklasse.

Durch den überraschenden Verbleib der Jugendlichen bei den Senioren können wir sogar wieder eine 3. Mannschaft zu den Verbandsspielen melden. Erfreulich ist auch die Mitarbeit der jungen Abteilungsmitglieder in der Abteilungsführung. Jens und Daniel werden unser Turnier-Team.

Tim Leiding übernimmt Abteilungsarbeit als 2. Stellvertreter hinter Bernd Chojnatzki und Werner Hoffmann.

Im Sommer 2009 fährt unser Detti (Detlef Nejedli) mit einem Bus der Bogestra die Jugendlichen und jung gebliebenen Senioren in ein Heuhotel nach Haselünne. Hier wird zur Belustigung aller eine Nonsens-Olympiade und ein zünftiger Grillabend durchgeführt. Auch bei einer 2-stündigen Kanu-Tour gibt es riesigen Spass.

Zur 1. Mannschaft gesellt sich 2010 unser Neuzugang Jan Marius Quester. Mit dem TV Bochum-Brenschede richten wir die erste offene Jugend-Stadtmeister schaft mit 150 Teilnehmern aus. Unser Mädchen-Doppel U19 Carolin Schäper und Danine Duhme überrascht mit dem Gewinn der Silbermedaille. Zur großen Freude der Abteilung absolviert unser Spieler Stefan Suckut erfolgreich den C-Trainerschein. Herzlichen Glückwunsch. Ihm stehen als Helfer für den Schülernachwuchs Julia Stratmann, Tim Leiding und unsere Zwillinge Jens Und Daniel zur Seite. Da der größte Teil der Jugendmannschaft (zur Zeit Landesliga) in der kommenden Saison zu den Senioren wechselt, wird eine neue Jugend-Generation aufgebaut.